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Ein ziviler GPS Jammer gegen Drohnen lässt sich nicht einfach an einem beliebigen Punkt montieren und einschalten. Gerade in Chemiewerken entscheidet weniger die maximale Sendeleistung als die Frage, welche Drohne erkannt wurde, welche Funkverbindung sie nutzt und wie sich eine Gegenmaßnahme auf die vorhandene Infrastruktur auswirkt. Genau deshalb werden Industrielle Störer heute meist als Bestandteil eines abgestimmten Anti-Drohnen-Systems eingesetzt.
Viele Betreiber beschäftigen sich zunächst mit der Reichweite eines Signalblockers. Tatsächlich beginnt die eigentliche Entscheidung jedoch deutlich früher.
Ein Signalstörsender kann erst dann gezielt eingesetzt werden, wenn feststeht, dass sich tatsächlich eine Drohne nähert. Noch wichtiger ist die Information, welche Frequenzen verwendet werden und ob das Fluggerät per Funk gesteuert wird oder autonom navigiert.
Aus diesem Grund kombinieren viele Anlagen mehrere Erkennungstechniken, beispielsweise Funkanalyse, Radar oder optische Verfolgung. Erst nach der Identifikation wird entschieden, welche Gegenmaßnahme überhaupt sinnvoll ist.
Viele moderne Systeme arbeiten nicht ausschließlich mit einer klassischen Funkunterbrechung. Stattdessen kann ein ziviler Drohnen GPS Jammer Navigationssignale gezielt beeinflussen, sodass das Fluggerät den geschützten Bereich verlässt oder automatisch in einen sicheren Flugmodus wechselt.
Gerade auf Werksgeländen mit Tanks, Rohrleitungen oder Produktionsanlagen ist diese Vorgehensweise häufig sinnvoller als eine unkontrollierte Unterbrechung sämtlicher Steuersignale.
Die Position eines Signalblockers beeinflusst seine Wirkung oft stärker als die eigentliche Ausgangsleistung.
Eine größere Reichweite klingt zunächst attraktiv. Allerdings steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Funksignale Bereiche außerhalb des Werksgeländes erreichen.
Vor der Installation sollte deshalb die vorhandene Funkumgebung vermessen werden. Auf dieser Grundlage lassen sich Antennen so ausrichten, dass ausschließlich der gewünschte Bereich abgedeckt wird.
Chemiewerke nutzen zahlreiche drahtlose Systeme gleichzeitig, darunter Prozessüberwachung, Sensorik, Kommunikationsnetze und sicherheitsrelevante Steuerungen.
Industrielle Signalblocker für große Reichweiten sollten deshalb nicht ausschließlich nach freiem Montageplatz installiert werden. Entscheidend ist vielmehr, ob benachbarte Anlagen auf denselben oder angrenzenden Frequenzbereichen arbeiten. Gegebenenfalls sind zusätzliche Abschirmmaßnahmen oder ein anderer Montageort die bessere Lösung.
Korrosive Luft, Feuchtigkeit, Staub und hohe Temperaturen verkürzen die Lebensdauer gewöhnlicher Elektronik erheblich.
Für den dauerhaften Außeneinsatz eignen sich daher robuste Geräte mit mindestens IP65-Schutzklasse. Soll ein System innerhalb explosionsgefährdeter Bereiche installiert werden, müssen außerdem die entsprechenden Explosionsschutzvorgaben berücksichtigt werden.
Nach der Installation endet die Arbeit nicht.
Funkumgebungen verändern sich kontinuierlich. Neue WLAN-Netze, zusätzliche Funktechnik oder bauliche Veränderungen können die Wirksamkeit eines Systems beeinflussen. Deshalb gehören regelmäßige Funktionsprüfungen, Kalibrierungen und erneute Frequenzmessungen zur normalen Wartung.
Ebenso wichtig ist eine klare Einsatzroutine. Bediener sollten wissen, wann ein Drohnen Funk Störsender tatsächlich aktiviert wird, welche Maßnahmen anschließend folgen und wie ein abgefangenes Fluggerät dokumentiert und gesichert wird.
Die Auswahl von Industriellen Signal Jammer sollte nicht allein anhand von Wattzahl oder maximaler Reichweite erfolgen. Häufig liefern eine präzise Antennenausrichtung, eine vorherige Funkanalyse und die Kombination mit geeigneter Drohnenerkennung deutlich bessere Ergebnisse als ein besonders leistungsstarkes Einzelgerät. Wer diese Punkte bereits vor der Installation berücksichtigt, reduziert unnötige Funkbeeinflussungen und kann den geschützten Bereich wesentlich gezielter absichern.