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Viele Datenblätter moderner FM Funk Jammer oder Breitband-Störsender nennen einen Arbeitsbereich von 20 MHz bis 6000 MHz. Wer sich mit Funktechnik beschäftigt, bemerkt schnell, dass auch das klassische UKW-Radio (87,5–108 MHz) vollständig darin liegt. Doch stellt sich eine berechtigte Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, diesen Frequenzbereich zu stören?
Die Antwort liegt weniger beim Radio selbst als bei einer möglichst vollständigen Funkabschirmung. Hersteller möchten verhindern, dass einzelne, frei nutzbare Frequenzen als Kommunikationsweg offenbleiben.
Ein moderner Handy Störsender oder WLAN Jammer wird deshalb häufig als Breitbandsystem ausgelegt. Je weniger Frequenzlücken vorhanden sind, desto schwieriger wird jede Form unerwünschter Funkkommunikation.
Befindet sich ein UKW-Radio innerhalb des wirksamen Bereichs, verschlechtert sich der Empfang deutlich. Rauschen, Signalabbrüche oder komplett stumme Sender gehören zu den typischen Effekten.
Außerhalb dieses Bereichs arbeitet der Rundfunksender jedoch unverändert weiter. Der FM Funk Störsender beeinflusst den lokalen Empfang, nicht die eigentliche Radiostation.
Lässt sich derselbe Radiosender wenige Meter außerhalb des Einsatzbereichs wieder normal empfangen, handelt es sich um einen lokalen Effekt. Das eigentliche Sendesignal wurde nicht abgeschaltet, sondern lediglich am Empfangsort überlagert.
Theoretisch lassen sich nahezu alle offenen Funkbereiche für Experimente verwenden. In der Praxis spielen FM-Frequenzen für moderne Fernsteuerungen jedoch kaum eine Rolle.
Warum? Digitale Funkverfahren arbeiten heute wesentlich zuverlässiger und bieten eine höhere Reichweite. Wer Funktechnik entwickelt, greift deshalb fast immer auf andere Frequenzbereiche zurück.
Die Antwort ist einfach: Vollständigkeit. Ein Breitbandgerät soll möglichst alle häufig genutzten Funkbereiche gleichzeitig abdecken, anstatt einzelne Frequenzfenster auszunehmen.
Dadurch entsteht ein durchgängiger Schutzbereich, ohne vorher analysieren zu müssen, welche Funktechnik tatsächlich verwendet wird. Gerade bei wechselnden Einsatzbedingungen vereinfacht das die Planung erheblich.
Nicht jede Anwendung verlangt eine vollständige Frequenzabdeckung. In vielen Szenarien genügt es bereits, ausschließlich Mobilfunk, WLAN und Bluetooth zu berücksichtigen.
Wer dagegen möglichst viele drahtlose Übertragungen gleichzeitig unterbinden möchte, entscheidet sich häufig für ein Breitbandsystem, das auch das UKW-Band einschließt. Ob dieser Bereich später tatsächlich relevant wird, hängt immer vom konkreten Einsatzszenario ab.
Die Einbindung des UKW-Bandes dient nicht in erster Linie dem Blockieren gewöhnlicher Radios, sondern einer möglichst lückenlosen Frequenzabdeckung. Ein FM Funk Blocker sorgt innerhalb seines Wirkungsbereichs für Empfangsstörungen, verändert jedoch nicht den Betrieb entfernter Rundfunksender. Genau deshalb bleibt der Bereich von 87,5 bis 108 MHz bei vielen Breitbandlösungen weiterhin Bestandteil der Gesamtabdeckung.